Fährsaison auf der Lippe in Hamm gestartet
Wer in diesen Tagen eine Radtour an der Lippe unternommen hat, konnte sich über ein altbekanntes Highlight freuen: Seit dem 1. April ist die Personenfähre „Lupia“ wieder im Einsatz! Ganz ohne Motor, aber mit umso mehr Muskelkraft geht’s mit vereinten Kräften über den Fluss – und das schon seit 2013.
Die handbetriebene Fähre ist längst nicht nur bei Einheimischen beliebt, sondern lockt auch Ausflügler*innen aus der Umgebung an. Wer zwischen dem Naturschutzgebiet und der Lippeaue unterwegs ist, weiß: Hier darf das Ziehen an den Seilen fast schon als sportlicher Programmpunkt gelten – mit Belohnung in Form von schöner Aussicht und Lippe-Feeling pur.
Warum „Lupia“?
Der Name stammt aus einem Namenswettbewerb unter Hammer Bürgerinnen. „Lupia“ war der römische Name für die Lippe – und genauso wie die Römer müssen sich auch heutige Nutzerinnen auf ihre Armkraft verlassen. Einen Fährmann oder eine Fährfrau gibt es nämlich nicht. Die Fähre wurde damals vom Lippeverband und der Stadt Hamm im Rahmen des LIFE+-Projekts „Lippeaue“ auf den Weg gebracht – ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich Naturerlebnis und umweltfreundliche Mobilität verbinden lassen.
Zur Info:
Der Lippeverband ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen und kümmert sich um viele Aufgaben rund ums Wasser: Abwasserreinigung, Hochwasserschutz, ökologische Gewässerentwicklung – um nur einige zu nennen. Auch bei uns in der Region ist der Verband aktiv, zum Beispiel bei der Renaturierung der Lippe.
Mehr unter: www.eglv.de